Fotografieausstellung von
Susanne Jell
28. Juni bis 23. Juli 2012

Die Fotos der in München arbeitenden und lebenden Fotografin Susanne Jell entstehen fast spielerisch auf Streifzügen durch die Stadt. Die Dinge erhalten durch das fotografische Herauslösen aus dem ursprünglichen Kontext eine neue Wirkung, eine eigene Poesie, eine eigene Ordnung. Das Unscheinbare wird offensichtlich und bedeutend. Unsere Sehgewohnheiten werden geschärft für Details, an denen wir im Alltag achtlos vorübergehen....
 
....hier geht es um Sichtweisen auf das Ganze und auf das Detail. Sichtweisen im besten Sinne des Wortes, denn Susanne Jells Fotographien lassen abblätternden Lack an einer Parkbank wie ein expressionistisches Gemälde erscheinen oder demaskieren mit sicherem Sinn für Ordnung die Banalität von Architektur, wahlweise. So wird Simples aus dem Zusammenhang gerissen und erhöht oder Monumentales zurechtgestutzt, in Ordnung gebracht. Der ästhetische Reiz stellt sich dabei ganz von selber ein.

 

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