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Die Glasperlenspieler

Jahresausstellung von
Robert C. Rore
1. August - 5. Oktober 2013

wie mit wenigen Sätzen einen komplexen Roman beschreiben, wie ein vielschichtiges Gemälde? Der Titel der diesjährigen Jahresausstellung von Robert C. Rore orientiert sich an Hermann Hesses „Glasperlenspiel“, jenem Werk, mit dem ein deutschsprachiger Autor 1946 im zerstörten Europa mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Hermann Hesses Glasperlenspiel ist weit mehr als ein Roman, es ist eine Vision, ein Sittengemälde und eine Abrechnung mit den vorherrschenden politischen Verhältnissen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Das titelgebende Glasperlenspiel selbst bleibt in dem ganzen Roman ein vages Geheimnis, es wird an keiner Stelle konkret beschrieben, es bleibt der Fantasie des Lesers überlassen und das obwohl im Roman Spieler auftreten und Wettbewerbe abgehalten werden. Robert C. Rore sagt zu seinem Bild „Die Glasperlenspieler“, das in einem aufwändig restaurierten Gründerzeit-Rahmen präsentiert wird und zu dem im Rahmen der Ausstellung Studien und Entwürfe sowie zahlreiche weitere Männerbilder gezeigt werden, dass nicht klar zu erkennen sei, ob die darin abgebildeten Murmeln, die Glasperlen, vielleicht nicht doch nur Seifenblasen sind. Da hilft nur, wie das Lesen des Romanes, sich selbst ein Bild zu machen.

 

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The Glass Bead Game Players
Robert C. Rore Annual Exhibition
1 August – 5 October 2013

How to summarize a complex novel, a multilayer painting in just a few sentences? This year’s title of Robert C. Rore’s annual exhibition is taken from „The Glass Bead Game“ by Hermann Hesse, a book for which this German-speaking writer was awarded the Nobel Prize in Literature in 1946 when Europe lay in ruins. Hermann Hesse’s „The Glass Bead Game“ is so much more than just a novel, it is a vision, a portrayal of morals and a scathing account of politics in the first half of the 20th century.
Throughout the book, the glass bead game the title refers to remains something of a mystery; it is never properly explained to the readers and left to their imagination, although there are players playing it and competitions are held. Referring to his picture, “The Glass Bead Game Players”, which is presented in a late 19th century frame lavishly restored and in the exhibition will be accompanied by studies and sketches as well as other male portraits, Robert C. Rore says that it cannot be decided whether the glass beads depicted are soap bubbles or not. As with the glass bead game in the novel, answering this question is up to the spectators. So do come and find out for yourself.

 

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